Bzgl. der Hardware-Frage:
[...]
Für die Zukunft gibt es momentan zwei Alternativen, die in der engeren Auswahl stehen.
Variante 1 wäre ein Virtueller Server bei HostEurope
Variante 2 wäre die Unterbringung auf "eigener" Hardware (ein kleiner WebCluster bestehend aus mehreren WebServern, allerdings mit nur einer einzelnen Internet-Anbindung ^^)
Nachdem zunächst Variante 1 gewonnen hatte, zeigte sich ja leider sehr schnell, dass selbst bei HostEurope die virtuellen Server kein Gold wert sind.
Deshalb hat nun doch noch Variante 2 gewonnen

Dazu mal ein paar aktuelle Infos:
sv² läuft jetzt auf 2 Servern. Ein Server beherbergt ausschließlich die Datenbank, der andere ist ein klassischer WebServer (mit ein paar anderen zusätzlichen Diensten noch drauf).
Kernel: Linux version 2.6.18-4-686 (Debian 4.1.1-21))
Intel(R) Core(TM)2 Duo CPU E8400 @ 3.00GHz - 1036664 kB RAM
Dateisystem 1K-Blöcke Benutzt Verfügbar Ben% Eingehängt auf
/dev/sda2 30738812 16144248 13033052 56% /
Der WebServer kann dabei maximal einen der beiden Kerne der CPU benutzen, also 1x 3 GHz.
Kernel: Linux version 2.6.26-2-686 (Debian 4.1.2-25))
Intel(R) Core(TM)2 Quad CPU Q9550 @ 2.83GHz - 386192 kB RAM
Filesystem 1K-blocks Used Available Use% Mounted on
/dev/sda1 1913244 886548 929508 49% /
/dev/drbd0 8253948 3575324 4259344 46% /mnt/mysql
Der Datenbank-Server kann dabei maximal 2 der 4 Kerne benutzen.
Der WebServer hat zwar "nur" 1 GB RAM, geht damit aber besser um als der Server von HostEurope.
Ich habe noch zwei weitere, identische WebServer mit dieser Konfiguration laufen. Einen auf gleicher Hardware (also wieder einen Kern eines Core2Duo E8400 @ 3.00GHz) und einen auf ähnlicher Hardware (eine Kern eines Intel(R) Pentium(R) D CPU 3.00GHz).
Mittelfristig wird sv2 auf allen 3 Servern laufen, aber dazu muss ich erst noch ein paar Hürden nehmen. Insbesondere betrifft dies den Upload von Avataren und Attachments im Forum. Denn die müssen dann ja auf allen WebServern bereit liegen

Sollte sich herausstellen, dass mehr RAM den WebServern gut täte, dann kann ich die jederzeit aufstocken. Runterfahren, mehr RAM zuweisen, hochfahren... Kann ich auch von zu Hause machen

Ausserdem kommt mittelfristig eventuell wieder ein vierter Clusterknoten dazu. In der Hinsicht mache ich mir also momentan keine Sorgen.
Aber davon werdet ihr ohnehin nichts merken, da der WebServer, auf dem sv2 jetzt läuft, bereits hinter dem LoadBalancer hängt und ich damit jederzeit bissl umkonfigurieren kann.
Der Datenbank-Server bekommt dann mittelfristig auch noch seinen Zwilling. Dieser wird ausschließlich dem Zweck dienen, einen Ausfall des primären Servers zu überbrücken. D.h. wenn der primäre Datenbank-Server mal offline geht (warum auch immer ^^), übernimmt der Zwilling mit dem letzten Datenstand. Der Wechsel dauert erfahrungsgemäß bis zu 15 Sekunden, bis der Zwilling vollständig übernommen hat.

Auch hier gilt: Wenn sich zeigt, dass mehr RAM sinnvoll wäre, dann kann ich da nachlegen. Aber am besten erst dann, wenn der Zwilling online ist. Dann merkt ihr davon nämlich auch nicht viel, wenn ich da wechsle...
Was nicht redundant ist, ist die Internet-Anbindung. Vielleicht (aber nur vielleicht) nach dem geographischen Umzug der ganzen Serverfarm. Das steht nämlich leider immer noch aus. Also die Server, auf denen sv² jetzt läuft, werden in den kommenden Monaten mal komplett umziehen. In einen kühleren Serverraum irgendwo anders in Leipzig.
Noch ein paar Infos zu den Host-Systemen:
Die Server haben halt von der CPU-Leistung her nicht die Top-Performance. Wir haben keine solchen "HighEnd"-Rechner... Dafür sind sie auf Redundanz = Zuverlässigkeit / Erreichbarkeit ausgelegt. Alle Server laufen rein virtuell, und die jeweils redundanten Systeme laufen auf verschiedenen Hosts, die an verschiedenen Sicherungen hängen. Als Virtualisierungslösung / Hosts kommt VMware Server 1.0.9 (unter Win2k Pro/Srv/Adv Srv) und ESXi 4.0 zum Einsatz.
Unter ESX hat jede VM garantierte CPU-Ressourcen, so dass keine VM den ganzen Host auslasten kann. RAM ist ohnehin jeweils exklusiv zugewiesen, ohne dynamischen Mist.
Auf den beiden Core2Duo Rechnern läuft jeweils Win2k Professional (3.5 GB RAM nutzbar), davon 1.5 bis 2 GB für die direkt unter Windows laufenden Applikationen und bis zu 1.75 GB für VMs (max. 3 VMs pro Rechner). Beide Rechner sind derzeit (also deren CPU) im Durchschnitt zu ca. 5-10% ausgelastet, da hier einfach genügend Reserven für die Realtime Applikationen vorhanden sein sollen, die direkt unter Windows laufen

Der eine ESX-Host (der mit dem Pentium D) ist derzeit im Durchschnitt zu 37% ausgelastet (min. 30%, max. 60%) und hat noch mind. 2 GB RAM Reserve. Also auch im grünen Bereich. Der Host für den Datenbank-Server (mit der Core2Quad CPU) ist zu 30-40% ausgelastet, da dort in einer VM eine sehr alte Software läuft, die permanent 100% CPU-Last erzeugt (also 25% des Hosts). Dummerweise bietet ESXi noch keine saubere USB-Unterstützung, sonst könnte ich die VM jederzeit auf die ESX migrieren und dort auf 300 MHz drosseln (was im VMware Server 1.0.9 nicht möglich ist)